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Dienstag, 27. Oktober 2009

Die Mehrverkehrtwertsteuer


Als Kick für die niedere Kaste der Normalverbraucher wird jetzt die -hm- Mehr(?) verkehrt- wert- Steuer  von 19 auf 7% gesenkt*.
Wenn also der Spätrentner nach seinem gerade noch erlebten 67.ten Geburtstag in einem fürs Volk erschwinglichen Hotel nur 70 km vom Zielort entfernt für 100 € die Nacht logiert, zahlt er nicht 119.- €, sondern nur noch 107.-€
Für 12.-€ Erspartes lassen sich jede Menge Gummibärchen kaufen.
Oder ein Kölnisch Wasser für die Mamma.

Zur gleichen Zeit residiert das Möchtegern- Starlet(t) und aktuelle Nachtpartnerin vom bekannten Regisseur Theofil Gnalflöd in der Luxus- Suite des im Zentrum des Zentrums befindlichen 27*ne Nobelhotels für 3000.-€ /pro Liebesnacht und zahlt (bzw.: ER zahlt)statt 3570.- ganze 3210.-€.
Das sind pro Techtelnächtel satte 360.- gespart.
Gibt auch ein paar Gummibärchen. Oder Verhüterli für die nächsten 740 Teilzeit- Nacht-Intimpartnerinnen.
So und nicht anders wird die Wirtschaft belebt.
* für G-astronomie.
Als Gegenfinanzierung wird eine Nixmehrwertsteuer für Restmüll und Gartenabfälle angedacht.
Diese könnte, je nach Abnutzungsgrad des Weggeschmissenen, zwischen 12 und 23% betragen.
Die niedere Steuer von 7% für Skilifte bleibt erhalten, um die Wochenendstaus auf den Zufahrtsstraßen nicht zu gefährden.
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