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Samstag, 29. September 2012

Wir basteln uns einen Upperclass- Kartoffelbrei

Das muss einmal gesagt werden, denn:
Selbst ist der Mann und wenn er noch so Macho ist.
Als Allererstes brauchst Du, wie der Name des Gerichts schon andeutet, Kartoffeln.
Die kommen daher, wo es so rumpelt, wenn Du mit Deinem SUV drüberbretterst, also von einer noch nicht geteerten Freifläche. Besser aber: aus dem Supermarkt oder dem SchickiMicki- Bioladen, je nach Portokasse. Und die Fingernägel bleiben auch sauberer, denn diese Früchte hängen nicht am Baum, sondern tief im Dreck der ungepflegten Rallyepiste.
Um die erdigen Äpfel nach längerem Weichkochen (so nach 3-7 Stunden bist Du auf der sicheren Seite und das E- Werk hat auch was davon), kannst Du die Dinger schälen oder lassen, steckst Du sie komplett in den Mixer, fällt es nachher aber auch nicht arg auf. Wenn Du etwas Ochsen*- oder Muttermilch beifügst, wird die Angelegenheit von der Substanz her ansehnlicher.
*Ochsenmilch kommt vermutlich von den blöd glotzenden Vierbeinern, die ausgerechnet immer dort dumm rumstehen, "MUHH" machen und den Teppich fressen, wo Du sonst Deinen Rassehund um 6- 20 000 € hinkacken lässt .
Ein Pfund Butter (die teuerste!), ein Packerl Tiefkühlkräuter (das Bedruckte vor dem Reintun vorsichtig abschälen), 5-6 Muskatnüsse verleihen dem Brei die gewünschte Knackigkeit.
Willst Du den Snob nachher nicht allzu sehr raushängen lassen, reichst Du 1 gutes Kilo grob geraspelter weisser Trüffeln und ein kleines Fässchen echten russischen Kaviars, sowie einige Fläschchen gekühlten Krimsekts dazu. Zur Not tuts auch ein Veuve Clicquot oder sonst was Preiswertes.
Guten Appetit !

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