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Montag, 14. Januar 2013

LED- Lampe -- reparieren !!

Ich habe mir vorgenommen, sämtliche Lichtspender in meiner Wohnung auf LED- Birnen umzustellen. Da kam mir ein Sonderangebot, bei dem eine Komplettlampe, also den Edelstahl- Lampenträger inclusive der 4 Leuchtmittel mit nicht mal mit 20.-€/ zu Buche schlug, gerade recht.
Man sollte dann allerdings die angesagte Brenndauer von 20 000 Stunden nicht zu wörtlich nehmen.
Das Dumme ist dann halt, dass bei dem Ausfall einer LED- Diode im Lampenkörper alle 32 dunkel bleiben und nicht nur die kaputte. (Serienschaltung).
Als Elektroniker ist das für mich allerdings kein nennenswertes Problem.
Wenn die Chance besteht, das Ding aufzumachen, ist der Tausch einer LED eine Sache von Minuten.
Zum Öffnen habe ich mit einem 1,2 mm Bohrer eine Reihe Löcher  am Rand in die Platine gebohrt, um sie aushebeln zu können, 4 Löcher reichen, ich war da zu eifrig.
Mit einem "LED- Tester" aus einer Block- 9V, einem Widerstand von 300 Ohm und 2 Drähten lasse ich eine nach der andern brennen, bis ich an die kaputte komme.
Auslöten und Einsetzen (richtig herum, natürlich) ist keine Sache. Testen und ein halber Tropfen Sofortkleber beenden das kleine Drama. Brennt wie neu und wahrscheinlich jetzt wirklich 20 000 Stunden...wenn nicht: siehe oben, aber das ist mir wurscht, bin eh in Rente.....
Nur zu empfehlen, wenn man weiss, was man tut. Keine Haftung !!

Und schon leuchtet wieder alles.
AN der  dritten Position steckt eine "Testlampe", an der ich das Reparieren erst mal ausprobiert habe und dummerweise beim Öffnen noch viel zu radikal vorgegangen bin.
Wo früher zwei 40W- Glühlampen altersgedunkelt vor sich hin heizten, tuns jetzt 4 LED-Birnen t mit nahezu der gleichen Lichtausbeute bei 3000 K warmweiss mit einem Verbrauch von 9,2W.


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